Königsfehde, Zusammenfassung des zweiten Buches

Königsfehde Buch Cover

Königsfehde (original; A Clash of Kings) ist das zweite Buch in der Reihe von Eis und Feuer.
Nachdem turbulenten Ereignissen von Eisenthron (<– hier gehts zur Zusammenfassung des ersten Buchs) lässt uns George auch im zweiten Teil nur wenige Momente uns zu entspannen.
Es geht weiter wo es angefangen hat, mit Verrat, Treuebruch, Brutalität, verbotener Liebe und Prophezeiungen die durch den Glauben der Menschen in die Realität geholt werden.
Wie alle Bücher wurde auch dieses für den deutschen Markt in zwei Bücher geteilt, der Thron der Sieben Königreiche und die Saat der goldenen Löwen.

Obligatorische Warnung, es folgen Spoiler.

Ein rotes Omen

Wie schon erwähnt beginnt Königsfehde dort, wo „Eisenthron“ endete und deckt das Ausmaß des Chaos in den Sieben Königreichen auf. Ein blutender Stern ist am Himmel sowohl von Westeros als auch Essos zu sehen.

Der blutende Stern über der roten Wüste Dragonstonde und dem Norden

Beide Kulturen betrachten den roten Stern als Zeichen einer unterschiedlichen Prophezeiung.
Als Ergebnis dessen gibt es nicht einen, nicht zwei, sondern fünf Könige in Westeros.
König Joffrey vom Haus Baratheon und Lennister, König Robert Stark des Nordens, König Stannis, Bruder von Robert Baratheon und rechtmäßiger Erbe des Eisenthrons, König Renly, jüngster Bruder der drei Baratheon-Brüder, und König Balon Graufreud von den Eiseninseln.

Krieg der fünf Könige

Mit fünf sich bekämpfenden Königen, von denen drei den Eisenthron wollen, von denen einer Gerechtigkeit und einer Rache will, ist dieses Buch bis zum Rand gefüllt mit Kämpfen, als die Könige um die Macht ringen. Währenddessen erreichen Gerüchte von der anderen Seite des Meere Königsmund, die von Daenerys Targaryen und ihren drei Drachen berichten.

die Toten Könige von Game of Thrones

Da Drachen seit mehr als 150 Jahren ausgestorben sind, schreiben die meisten diese Gerüchte als Märchen der Fischer ab und richten ihren Fokus auf die drängenderen Angelegenheiten der sich bildenden Rebellionen im Norden und Osten.
Rob Stark marschiert in den Süden und schlägt jede Armee, die es wagt, sich ihm in den Weg zu stellen, ohne eine einzige Niederlage zu erleiden, während Renlys leidenschaftliche Heerschar im Osten mobilisiert.

Vergisst den Mannis nicht

Wenige schenken König Stannis Beachtung, der über wenige Vasallen und noch weniger Schiffe verfügt, jedoch sorgen von Stannis versandte Briefe, die durch das gesamte Königreich zirkulieren, dafür, dass die Menschen die Rechtmäßigkeit von Joffreys Herrschaft über den Eisenthron in Frage stellen.

Stannis trifft Renly auf Sturmkap, dem Hauptsitz des Hauses Baratheon, und verlangt von ihm, aufzugeben, weil ihm dem Recht nach der Thron zusteht. Renly ignoriert Stannis‘ Bitte, bereut dies aber schnell, als er ein verfrühtes Ende mithilfe mysteriöser Mittel findet, die Magie zu sein scheinen, eine Kunst, von der man glaubte, sie sei mit den Drachen ausgestorben.

Mit Renlys Tod vereint Stannis seine Macht und tritt den Weg nach Königsmund an, wo es zum Höhepunkt des Buchs kommt, der Schlacht am Schwarzwasser.
(Diese berühmte Game of Thrones Schlacht beasiert übrigens auf die wahren Ereignisse der zweiten Belagerung von Konstantinopel durch die Araber).

Tyrion an der Schlacht beim Schwarzwasser
Tyrion an der Schlacht beim Schwarzwasser

Während die Schlacht sich zuträgt, verbreiten sich Chaos und Uneinigkeit in Königsmund, was zu Aufständen und grausamen Handlungen durch den König führt. In der Hoffnung, dies niederzuschlagen, schicken Königin Cersei und die aktuelle Hand des Königs einen Gesandten zum Haus Tyrell von Rosengarten, einem mächtigen Haus südlich von Königsmund.
Die Tyrells waren mit Renly verbündet, zogen sich nach seinem Tod aber zurück, statt sich hinter Stannis Baratheon zu stellen.

Als die Schlacht am Schwarzwasser zugunsten der einfallenden Kräfte von Stannis Baratheon auszugehen schien, vereinen sich die Kräfte der Tyrells und Lennisters und vernichten die verbleibenden Kräfte von Stannis von ihrem unvorbereiteten Flügel aus und schlagen die einfallenden Mächte so effektiv zurück, sodass sich Stannis schmachvoll zurückziehen muss.

Nach der Schlacht am Schwarzwasser sind die Dinge in Königsmund weit von der Normalität entfernt, da Lord Tywins Heer sich gemeinsam mit dem knallharten Löwen-Lord selbst in Königsmund niederlässt, um zu versuchen, die chaotische und desaströse Herrschaft von Joffrey dem jungen König in Ordnung zu bringen.

Zeitgleich setzen die Armeen des Nordens ihren siegreichen Weg fort.

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